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Editorial

Egal, ob auf dem Land oder in den Metropolen: Fachkräfte sind gefragt!

Sehr geehrte Frau Unternehmerin,
sehr geehrter Herr Unternehmer,
sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Resonanz auf den letzten Rundbrief mit dem Thema "Digitalisierung" war immens. Die so genannte vierte industrielle Revolution durch miteinander kommunizierenden Maschinen, durch Entmaterialisierung und durch die Integration von Software und Sensoren auch in "handfeste" Produkte, wie Autoreifen, Kaminöfen, Traktoren oder Kleidung, wird zu einem rapiden Wandel auch des Arbeitsmarktes führen.
Viele Käufe werden online getätigt, von der Parkgebühr, der Kinokarte hin zu Kleidung und auch Autos. Der Handel kannibalisiert dadurch seine Läden zunehmend selbst ("besser ich mach´s, als der Wettbewerb"), Verkäufer werden durch datenbankbasierte Onlineshops ersetzt. Zugleich wächst die Bedeutung der Berufe, die mit den neuen Standards umgehen können. Wirtschaftsinformatiker, Programmierer, Social-Media-Spezialisten können sich aussuchen, was sie bei wem verdienen wollen.  

  

Schon vor hundert Jahren wünschte man sich Roboter im Alltag.

Wissen ist nicht mehr Macht

Selbst ehrwürdige Wissensberufe, wie Ingenieur, Rechtsanwalt, Steuerberater und Arzt werden von rechnergestützten Lösungen zunehmend verdrängt. Denn Wissen wird immer weniger theoretisch angehäuft, es wird in Echtzeit gemessen!

In der Bundesliga versorgten vor dem Elfmeterschießen einst die Scouts die Schützen und den Torwart mit Informationen zu den Gewohnheiten des Gegenübers. Inzwischen haben die Spieler Zugriff zu Datenbanken, in denen die Fähigkeiten aller Spieler bis ins kleinste Detail erfasst wird.

Selbst komplexeste internationale Verträge können von entsprechenden Computern erfasst und be- und verarbeitet werden, wofür man sonst ein ganzes Team von Advokaten benötigt(e).

 

Erkenntnisse kommen inzwischen aus der Praxis

Nach aufwendigen Forschungsarbeiten, wähnte man in der Medizin noch vor Jahren einen positiven Zusammenhang mit der regelmäßigen Einnahme dieses EINEN medizinischen Wirkstoffes auf die Überlebensrate. Dafür lernten und forschten die beteiligten Mediziner ein halbes Leben lang. Heute weiß man anhand von empirischen Methoden, dass die Kombination (z.B.) der Einnahme eines Orangensaftes und ein halbstündiger Morgenspaziergang den Krankheitsverlauf signifikant lindert, weil es 83,34% der Patienten genau so machen ... . 

Rechner- und robotergestützte Maschinen können Tätigkeiten zumeist schneller, fehlerfreier und billiger erbringen. Die Menschen in den Betrieben nutzen dies, um banale, schmutzige oder gefährliche Arbeiten erledigen zu lassen, sie sind aber auch gefordert, sich fehlende Qualifikationen anzueignen, um nicht überflüssig zu werden. Denn die Rechner arbeiten sich in immer weitere Bereiche vor.

In den Achtzigern war es noch unvorstellbar, dass das menschliche Genom einst digitalisiert werden könnte oder gar alle Strassen in Deutschland. Die Stimme des Navigationsgerätes im Auto belegt jeden Tag, dass die Möglichkeiten unserer Phantasie (zumeist) weit voraus sind. 

  

Roboter die zeichnen, operieren oder pflegen sind heute Realität!

Wer profitiert vom Wandel?

Ein größere personelle Nachfrage erwarten die Marktforscher bei kreativen Berufen und bei sehr individuellen Tätigkeiten wir bei den Gärtnern, Pflegern, Polizisten oder Erziehern.

Die heutigen Mitarbeiter müssen sich auf diese Entwicklung einstellen. Gefragt ist das managen von Prozessen und die Verknüpfung von Services unterschiedlichster Herkunft. Zudem haben die Kunden immer größere Ansprüche auf schnellen, individuellen und kostengünstigen Service. 

Unternehmen werden verstärkt auf kapitalintensive Anlagen setzen, die ermöglichen, gegen den internationalen Wettbewerb zu bestehen. Zugleich werden die Einkommen aus Beschäftigung in Relation zur Bruttosozialprodukt sinken. 

Bei sinkenden Einkommen ist zu überlegen, wer die (kapitalintensiv hergestellten) Produkte kaufen wird ... .

 

Deutscher programmiert erstes mitarbeiterfreies Unternehmen

Christopher Jentsch programmierte ein webbasiertes Unternehmen und suchte für diese Idee eine Finanzierung im so genannten Crowdfunding. Menschen konnten eigenes Geld in diese Innovation investieren. Zusammen kamen rund 160 Mio. $.

Der Name des Unternehmens ist "The DAO" (Dezentrale Autonome Organisation), der "Unternehmenssitz" ist das Internet. Das wird auch für die Finanzbehörden dieser Welt eine Herausforderung, denn die meisten Institutionen und Regulierungen sind den neuen Technologien oft Jahre hinterher.  

  

Obwohl ich selbst als Informationselektroniker und beruflich IT-Interessierter eine sehr hohe Affinität zur Digitalisierung habe, habe ich einen hohen Respekt vor den Umwälzungen, die auf die Gesellschaft und jeden Einzelnen zukommen. Unbedingt positiv ist, dass an der neuen Entwicklung praktisch alle Menschen teilhaben können, denn der Eintrittsschlüssel in diese neue Welt ist für alle das Smartphone.

 

Wie bei jeder Innovation wird es Gewinner geben - und Verlierer. Das Netzwerk des Europäischen Wirtschaftsforums bietet Ihnen mannigfaltige Möglichkeiten, um Nutzen für Sie und Ihr Unternehmen zu ermöglichen. Ich freue mich, wenn ich von Ihnen höre oder lese. Einen schönen, erfolgreichen Herbst wünscht Ihnen,

 

Volker Knittel

 

Vizepräsident des

Europäischen Wirtschaftsforums e.V. -
EWiF Deutschland

 

 

PS: Der Bayerische Mittelstandspreis wird heuer am 16.11.2016 zum zehnten Mal verliehen. Unternehmen können sich mittels des folgenden Links für den Wettbewerb (kostenlos) bewerben.

 

PS2: Attraktive Gewerbegrundstücke im Großraum München im Angebot

 

PS3: Der nächste Rundbrief im Dezember 2016 wird sich dem Themenkomplex: "Zahlungsverzug - Inkasso - Mahnbescheid - Insolvenz

Was tun, wenn der Kunden nicht zahlt?", widmen. 

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